Mittlerweile redet meine Panin mit vielen Menschen über unsere Situation, die sich übrigens nur unwesentlich gebessert hat. Und natürlich bekommt sie sehr viel Zustimmung. Doch auch wenn sie - und davon bin ich felsenfest überzeugt - versucht, ihre "Schuld" an den ganzen Ereignissen nicht zu verschleiern, sondern offen zugibt, dass auch sie etwas falsch macht, so ist es natürlich kein objektives Berichten der Umstände. Das ist doch logisch, denn natürlich erzählt der Mensch die Dinge aus seinem Blickwinkel, denn es sind ja die Dinge, die ihn stören! Und so bekommt sie überwiegend Unterstützung, so viel Unterstützung, dass, wie sie gestern Abend sagte, ihr Freund Jo mich bereits anrufen wollte um mir richtig "Bescheid" zu sagen. Er hat es nicht getan, was ich wirklich sehr bedauerlich finde.
Ich bekomme aber mittlerweile den inneren Drang dazu, mich zu äußern, denn auch wenn sie die Situation und meine Fehler so empfindet, dann muss das aber nicht so sein, wie sie sagt!
Bringen wir es auf den Punkt: Im Kern reduziert sich alles auf die Person K2 und kulmilierte in einem Satz, den ich am Sonntag dummerweise ausgesprochen habe. Und anhand der Erzählungen meiner Panin gibt es da tatsächlich Dinge, die unlogisch scheinen und es vielleicht auch sind.
Aber eines ist sicher: Diese Person K2, die tatsächlich schon einmal eine Zigarette auf meiner Hand ausgedrückt hat, mir viel Geld schuldet und mich auch geschlagen hat, spielt in meiner Gefühlswelt keine Rolle! Sie kann meine Gefühle in Bezug auf meine Panin nicht einmal ansatzweise zum Wanken bringen. Selbst diese gräßliche Woche kann meine Gefühle nicht irritieren, aber sie lässt mich natürlich nachdenken, ob das, was ich tue, genug ist und ob ich glaube, weiter marschieren zu können wie bisher!
Ein Grund, warum ich mich mittlerweile weitgehend zurückhalte, ist der Punkt, dass ich meine süße Pe über alles in der Welt liebe und egal, was die Leute oder ihre Gesprächspartner denken und was ich ihnen vielleicht manchmal sagen möchte, ich werde ruhig bleiben, denn ich möchte meine Panin nicht verlieren. Und da ist in mancherlei Hinsicht das Sprichwort "Reden ist silber - Schweigen ist gold" tatsächlich einmal wahr!
Ich bekomme aber mittlerweile den inneren Drang dazu, mich zu äußern, denn auch wenn sie die Situation und meine Fehler so empfindet, dann muss das aber nicht so sein, wie sie sagt!
Bringen wir es auf den Punkt: Im Kern reduziert sich alles auf die Person K2 und kulmilierte in einem Satz, den ich am Sonntag dummerweise ausgesprochen habe. Und anhand der Erzählungen meiner Panin gibt es da tatsächlich Dinge, die unlogisch scheinen und es vielleicht auch sind.
Aber eines ist sicher: Diese Person K2, die tatsächlich schon einmal eine Zigarette auf meiner Hand ausgedrückt hat, mir viel Geld schuldet und mich auch geschlagen hat, spielt in meiner Gefühlswelt keine Rolle! Sie kann meine Gefühle in Bezug auf meine Panin nicht einmal ansatzweise zum Wanken bringen. Selbst diese gräßliche Woche kann meine Gefühle nicht irritieren, aber sie lässt mich natürlich nachdenken, ob das, was ich tue, genug ist und ob ich glaube, weiter marschieren zu können wie bisher!
Ein Grund, warum ich mich mittlerweile weitgehend zurückhalte, ist der Punkt, dass ich meine süße Pe über alles in der Welt liebe und egal, was die Leute oder ihre Gesprächspartner denken und was ich ihnen vielleicht manchmal sagen möchte, ich werde ruhig bleiben, denn ich möchte meine Panin nicht verlieren. Und da ist in mancherlei Hinsicht das Sprichwort "Reden ist silber - Schweigen ist gold" tatsächlich einmal wahr!
Hartgendorn - am Dienstag, 11. Januar 2005, 07:36 - Rubrik: LL: Meine Panin und ich
Seit fast einem Jahr schreibe ich nun an diesem Blog, und seit dieser Zeit berichte ich über viel Dinge, besonders über meine Erlebnisse mit meiner Panin. Ich habe keine Ahnung, wieviele Menschen meine Ausführungen lesen, aber eigentlich ist das auch egal, denn unsere Blogs sind ab und zu die einzige Kommunikation zwischen meiner Panin und mir. Dass sie bei manchen Lesern zu Missverständnissen führen können, ist klar, doch das kümmert mich weniger. Was mich aber kümmert ist die Tatsache, dass ich - wie gerade geschrieben - manchmal nur über diese Blogs mit meiner Panin kommunizieren kann. Das hatten wir bereits, vor langer Zeit lief eine Diskussion über SMS, da ich anders nicht zu Wort kam bzw. nicht gehört wurde. Damals schwor ich mir, eine solche Form der Kommunikation nicht mehr zu führen. Ich weiß noch, wie ich damals im Wohnzimmer meiner Eltern stand und schrie, es könne doch nicht wahr sei, dass ich nur per Funk mit der Frau, die ich liebe, reden könne. Ich setzte mich damals doch noch ins Auto, und wir führten ein Gespräch, das sicher die Grundage unseres heutigen Zusammenseins darstellt.
Wie gesagt, das war damals, und doch ist es wieder passiert! Seit gestern durchleben wir die schlimmste Krise seit unserem Zusammensein. Ich bin natürlich an der Situation nicht unschuldig, doch die Reaktion meiner Panin treibt mich an den Rand der Verzweiflung. Ich habe es satt, über Probleme aus dem Blog oder via SMS zu erfahren. Den Grund unserer Krise wird die Panin in ihrem Blog sicher noch darlegen: Es geht um fehlendes Vertrauen, um Verheimlichen von Situationen und vieles mehr.
Und ich zweifle daran, dass eine Kommuikation via Blog der richtige Weg ist gemeinsam in die Zukunft durchzustarten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich werde meinen Blog vorübergehend nicht mehr mit diesem Thema belasten, bis wir in der Lage sind, das, was wir beruflich ausüben, auch privat umzusetzen. Alle die, die enttäuscht sind, bitte ich um Nachsicht, aber ehrlich gesagt gibt es Dinge, die rein privater Natur sind. Und wenn mittlerweile viele Bekannte meiner Panin besser Bescheid wissen, was los ist, als ich - so kommt es mir momentan aus subjektiver Sicht vor - dann beende ich diese Form der Kommunikation und setze das um, was ich damals ankündigte. Seht diese Zeilen also als meinen Kommunikationsabschluss zu diesem Thema via Internet an...
Wie gesagt, das war damals, und doch ist es wieder passiert! Seit gestern durchleben wir die schlimmste Krise seit unserem Zusammensein. Ich bin natürlich an der Situation nicht unschuldig, doch die Reaktion meiner Panin treibt mich an den Rand der Verzweiflung. Ich habe es satt, über Probleme aus dem Blog oder via SMS zu erfahren. Den Grund unserer Krise wird die Panin in ihrem Blog sicher noch darlegen: Es geht um fehlendes Vertrauen, um Verheimlichen von Situationen und vieles mehr.
Und ich zweifle daran, dass eine Kommuikation via Blog der richtige Weg ist gemeinsam in die Zukunft durchzustarten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich werde meinen Blog vorübergehend nicht mehr mit diesem Thema belasten, bis wir in der Lage sind, das, was wir beruflich ausüben, auch privat umzusetzen. Alle die, die enttäuscht sind, bitte ich um Nachsicht, aber ehrlich gesagt gibt es Dinge, die rein privater Natur sind. Und wenn mittlerweile viele Bekannte meiner Panin besser Bescheid wissen, was los ist, als ich - so kommt es mir momentan aus subjektiver Sicht vor - dann beende ich diese Form der Kommunikation und setze das um, was ich damals ankündigte. Seht diese Zeilen also als meinen Kommunikationsabschluss zu diesem Thema via Internet an...
Hartgendorn - am Dienstag, 4. Januar 2005, 19:14 - Rubrik: Der Pan
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3. Januar, wir sind gut reingerutscht, aber halt nicht so gut drin geblieben bis jetzt. Denn seit gestern Abend hat meine Panin wieder eine ihrer Selbstzweifel. Leider habe ich dann auch keinen Zugang zu ihr, denn sie äußert sich in Schweigen. Habe ich Glück, dann trudeln nach einiger Zeit einige SMS ein, die erklären, was sie hat.
So langsam aber sicher bin ich ratlos, denn wie immer gibt es keinerlei Anlass für ihre Selbstzweifel. Ich komme mir mittlerweile aber vor, als würde ich gegen Windmühlen angehen. Seit mehr als sieben Monaten halte ich ihr das Zimmer frei, bedränge sie in keinster Weise, doch sie hat nicht den Mut, den Schritt zu tun. Gut, das kann ich nachvollziehen, aber dann auf so blödsinnige Ideen zu kommen, sie brauche noch einen Nebenjob, um mehr Geld zu haben, ist schon der Hammer. Sie arbeitet weit mehr als 40 Stunden die Woche, ihr Beruf fordert sie, und immer wieder beklagt sie, keine Zeit für sich zu haben, nicht das erledigen zu können, was sie zu erledigen habe. Und dann ruft ihr wunderbarer liebes-gesteuerter Ausbildungsredakteur an und teilt ihr mit, er habe ggf. einen Job für sie gefunden. Er sollte sich lieber um ihre Ausbildung kümmern, Professionalität an den Tag legen und den notwendigen Abstand halten, auch wenn er in sie verliebt ist und aufhören, sie mit hirnrissigen SMS zu bombadieren, die alle mit dem Satz "Ich denke an Dich" enden. Aber seien wir ehrlich: Irgendetwas muss die Panin daran ja gut finden, sonst würde sie anders reagieren.
Aber das ist gar nicht mein Thema. Tatsache ist: Wir verbringen unseren ersten gemeinsamen Urlaubstag ganz anders, als geplant. Statt Richtung Nürnberg zu fahren, sitzt sie in ihrer kleinen Wohnung und ich nach einer Irrfahrt durch die Gegend ebenfalls zuhause, in meiner Wohnung. Denn dass sie irgendwann noch unsere Wohnung werden wird, daran mag ich langsam aber sicher nach den erneuten Geschehnissen nicht mehr glauben. Aber wer weiß: Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Dennoch: Morgen werde ich auf jeden Fall rausgehen, meine Bahncard nutzen und Städte besichtigen, und am Donnerstag kommt mein Freund Kai. Ob dann auch wieder meine Panin normal ist, weiß ich nicht, doch ich hoffe es...
So langsam aber sicher bin ich ratlos, denn wie immer gibt es keinerlei Anlass für ihre Selbstzweifel. Ich komme mir mittlerweile aber vor, als würde ich gegen Windmühlen angehen. Seit mehr als sieben Monaten halte ich ihr das Zimmer frei, bedränge sie in keinster Weise, doch sie hat nicht den Mut, den Schritt zu tun. Gut, das kann ich nachvollziehen, aber dann auf so blödsinnige Ideen zu kommen, sie brauche noch einen Nebenjob, um mehr Geld zu haben, ist schon der Hammer. Sie arbeitet weit mehr als 40 Stunden die Woche, ihr Beruf fordert sie, und immer wieder beklagt sie, keine Zeit für sich zu haben, nicht das erledigen zu können, was sie zu erledigen habe. Und dann ruft ihr wunderbarer liebes-gesteuerter Ausbildungsredakteur an und teilt ihr mit, er habe ggf. einen Job für sie gefunden. Er sollte sich lieber um ihre Ausbildung kümmern, Professionalität an den Tag legen und den notwendigen Abstand halten, auch wenn er in sie verliebt ist und aufhören, sie mit hirnrissigen SMS zu bombadieren, die alle mit dem Satz "Ich denke an Dich" enden. Aber seien wir ehrlich: Irgendetwas muss die Panin daran ja gut finden, sonst würde sie anders reagieren.
Aber das ist gar nicht mein Thema. Tatsache ist: Wir verbringen unseren ersten gemeinsamen Urlaubstag ganz anders, als geplant. Statt Richtung Nürnberg zu fahren, sitzt sie in ihrer kleinen Wohnung und ich nach einer Irrfahrt durch die Gegend ebenfalls zuhause, in meiner Wohnung. Denn dass sie irgendwann noch unsere Wohnung werden wird, daran mag ich langsam aber sicher nach den erneuten Geschehnissen nicht mehr glauben. Aber wer weiß: Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Dennoch: Morgen werde ich auf jeden Fall rausgehen, meine Bahncard nutzen und Städte besichtigen, und am Donnerstag kommt mein Freund Kai. Ob dann auch wieder meine Panin normal ist, weiß ich nicht, doch ich hoffe es...
Hartgendorn - am Montag, 3. Januar 2005, 13:56 - Rubrik: Dies und das
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Noch immer kein Jahresrückblick auf meiner Seite, aber ein kurzer Blick zurück auf das Weihnachtsfest, das – wer den Blog meiner Panin verfolgt – ja nun fast vorbei ist. Nun, ich fand es gar nicht so schlimm, wenn ich auch fast nur unterwegs war. Am Donnerstag Abend fuhr ich nach Süden, meine Panin holte mich am Bahnhof ab und brachte mich nach Hause, wo ich dann einen ruhigen Abend verbrachte und ihr Weihnachtspräsent fertig stellte. Das konnte ich ungestört tun, da sie in ihre kleine, aber feine Studentenbude zurückfuhr und dort die Nacht verbrachte.
Freitag stand Heiligabend an, den wir dieses Jahr – nach einem kurzen Abstecher im Walmart und bei Ralf und Jo in Wertheim - bei Panins Eltern verbrachten. Völlig überraschend waren wir gemeinsam mit ihren Großeltern ab ½ 9 die einzigen Gäste, ihre Geschwister hatten sich schon relativ früh vom Acker gemacht. Der Abend war recht nett, ein wenig chaotisch, aber das bin ich ja auch von meiner Familie her gewohnt. Es wurde in Erinnerungen geschwelgt, leider nicht immer in den besten, aber auch das ist bei meinen Eltern ähnlich. Nichtsdestotrotz habe ich wohl gefühlt (und bestimmt fünf Kilo zugenommen).
Weihnachten ist ein Fest, das mich nicht mehr sonderlich begeistert. Ich war in den vergangenen Jahren immer etwas – wie soll ich es sagen – belastet, weil ich an einem 24. Dezember mein komplettes Leben verändert habe, und immer wieder begleitete mich die Frage, ob das, was ich getan habe, richtig war. Mittlerweile stellt sich die Frage mir nicht mehr, da ich mit meiner Panin den Menschen getroffen habe, mit dem ich zusammen sein will und sich alles ins Glückliche gewendet hat, dennoch habe ich den frühen Morgen des Heiligabends 1998 nicht vergessen, als ich meine Koffer packte, zu meinen Eltern fuhr und den Tag in der Wohnung meines Bruders verbrachte. Es war übrigens die einzige Weihnacht, die ich nicht zumindest stundenweise mit meinen Eltern verbrachte, und auch dieses Jahr fuhren wir am ersten Weihnachtsfeiertag mittags nach Westfalen, wo uns meine Eltern und meine Nichten erwarteten. Wir spielten Skippo mit den Kids, und in meinen Augen verlief alles recht ruhig. Turbulent wurde es dann am Sonntag, da die „sesshafte Nachbarin“ kam, es laut und hitzig wurde – die Erinnerungen halt mal wieder durchschlugen. Gegen 15 Uhr fuhren wir dann nach Süden zurück, wo wir einen recht unerfreulichen Abend verbrachten.
Dass Weihnachten 2004 meiner Panin den Kommentar "Mir ist es zuwider!" entlockte, mag auch an K2 gelegen haben, die aufgrund technischer – PC – Probleme mich mehrfach anrief. Doch immerhin: Sie blieb am Sonntag Abend in unserer gemeinsamen Wohnung, obwohl ich ihr erklärte, ich könne durchaus verstehen, wenn sie ihre Ruhe haben und die Nacht lieber in ihren eigenen vier Wänden verbringen wolle.
Meine Eltern – sie haben gestern mit ihrer Familie ihren 48. Hochzeitstag gefeiert – sind von der Panin hellauf begeistert, was ich selbstverständlich verstehen kann – sie selbst natürlich nicht. Und nun hat meine Mutter die Befürchtung, dass die kleine Maus abgeschreckt sein könnte. „Ich habe alle meine Kinder hier, nur die Panin fehlt leider“, stellte sie gestern bedauernd fest, und es klang wirklich ehrlich. Es wurde ein recht schöner Abend, zwar nicht ruhiger und harmonischer als am zweiten Weihnachtstag, aber sehr, sehr nett. Meiner Mutter sagte ich übrigens, die Panin sei gar nicht geschockt, aber wir wüssten ja alle, dass es bei uns sehr, sehr chaotisch ist und man sich erst einmal daran gewöhnen müsse.
Ob Panin noch einmal mit nach Westen fährt, weiß ich nicht. Aber seine Familie kann man sich nun einmal nicht selbst aussuchen – auch sie nicht. Ich aber bin froh, meine Eltern noch zu haben, mich mit ihnen streiten und über sie ärgern, aber in erster Linie lachen und mich wohlfühlen zu können. Denn eines weiß ich ganz genau: Ich kann mich immer auf sie verlassen, egal was passiert. Und meine Panin könnte es auch. Deshalb glaube ich, dass sie wieder den Mut aufbringen wird und mit mir gen Westen düst, wo die zwei chaotischen Pan-Seniors hausen …
Freitag stand Heiligabend an, den wir dieses Jahr – nach einem kurzen Abstecher im Walmart und bei Ralf und Jo in Wertheim - bei Panins Eltern verbrachten. Völlig überraschend waren wir gemeinsam mit ihren Großeltern ab ½ 9 die einzigen Gäste, ihre Geschwister hatten sich schon relativ früh vom Acker gemacht. Der Abend war recht nett, ein wenig chaotisch, aber das bin ich ja auch von meiner Familie her gewohnt. Es wurde in Erinnerungen geschwelgt, leider nicht immer in den besten, aber auch das ist bei meinen Eltern ähnlich. Nichtsdestotrotz habe ich wohl gefühlt (und bestimmt fünf Kilo zugenommen).
Weihnachten ist ein Fest, das mich nicht mehr sonderlich begeistert. Ich war in den vergangenen Jahren immer etwas – wie soll ich es sagen – belastet, weil ich an einem 24. Dezember mein komplettes Leben verändert habe, und immer wieder begleitete mich die Frage, ob das, was ich getan habe, richtig war. Mittlerweile stellt sich die Frage mir nicht mehr, da ich mit meiner Panin den Menschen getroffen habe, mit dem ich zusammen sein will und sich alles ins Glückliche gewendet hat, dennoch habe ich den frühen Morgen des Heiligabends 1998 nicht vergessen, als ich meine Koffer packte, zu meinen Eltern fuhr und den Tag in der Wohnung meines Bruders verbrachte. Es war übrigens die einzige Weihnacht, die ich nicht zumindest stundenweise mit meinen Eltern verbrachte, und auch dieses Jahr fuhren wir am ersten Weihnachtsfeiertag mittags nach Westfalen, wo uns meine Eltern und meine Nichten erwarteten. Wir spielten Skippo mit den Kids, und in meinen Augen verlief alles recht ruhig. Turbulent wurde es dann am Sonntag, da die „sesshafte Nachbarin“ kam, es laut und hitzig wurde – die Erinnerungen halt mal wieder durchschlugen. Gegen 15 Uhr fuhren wir dann nach Süden zurück, wo wir einen recht unerfreulichen Abend verbrachten.
Dass Weihnachten 2004 meiner Panin den Kommentar "Mir ist es zuwider!" entlockte, mag auch an K2 gelegen haben, die aufgrund technischer – PC – Probleme mich mehrfach anrief. Doch immerhin: Sie blieb am Sonntag Abend in unserer gemeinsamen Wohnung, obwohl ich ihr erklärte, ich könne durchaus verstehen, wenn sie ihre Ruhe haben und die Nacht lieber in ihren eigenen vier Wänden verbringen wolle.
Meine Eltern – sie haben gestern mit ihrer Familie ihren 48. Hochzeitstag gefeiert – sind von der Panin hellauf begeistert, was ich selbstverständlich verstehen kann – sie selbst natürlich nicht. Und nun hat meine Mutter die Befürchtung, dass die kleine Maus abgeschreckt sein könnte. „Ich habe alle meine Kinder hier, nur die Panin fehlt leider“, stellte sie gestern bedauernd fest, und es klang wirklich ehrlich. Es wurde ein recht schöner Abend, zwar nicht ruhiger und harmonischer als am zweiten Weihnachtstag, aber sehr, sehr nett. Meiner Mutter sagte ich übrigens, die Panin sei gar nicht geschockt, aber wir wüssten ja alle, dass es bei uns sehr, sehr chaotisch ist und man sich erst einmal daran gewöhnen müsse.
Ob Panin noch einmal mit nach Westen fährt, weiß ich nicht. Aber seine Familie kann man sich nun einmal nicht selbst aussuchen – auch sie nicht. Ich aber bin froh, meine Eltern noch zu haben, mich mit ihnen streiten und über sie ärgern, aber in erster Linie lachen und mich wohlfühlen zu können. Denn eines weiß ich ganz genau: Ich kann mich immer auf sie verlassen, egal was passiert. Und meine Panin könnte es auch. Deshalb glaube ich, dass sie wieder den Mut aufbringen wird und mit mir gen Westen düst, wo die zwei chaotischen Pan-Seniors hausen …
Hartgendorn - am Dienstag, 28. Dezember 2004, 15:10 - Rubrik: Der Tag
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Doch der Reihe nach: Anfang Dezember nutzte ich den Spartarif des Internet by Call Anbieters Arcor, dessen Einwahl die 01920786 ist. Die Kennung ist Arcor, das Password Internet. Da surft man dann für 0,52 Cent pro Minute. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich zumindest die beiden letzten Male mit der Nummer 01920789 online gegangen bin. Die Kennung ist immer noch Arcor, das Password wohl auch noch "Internet". Als ich das gestern bemerkt habe, habe ich mich gleich schlau gemacht und herausgefunden, dass nun auch die 0192 und 0193-Nummern für Internetdienste reserviert sind. Die Suche nach 01920789 ergab keine Treffer, aber noch jemand hatte wohl das selbe Phänomen festgestellt. Er glaubt nun, erhabe versehentlich die 9 eingetragen, was ich aber mir nach meinem Fall nicht vorstellen kann!
Heute morgen habe ich schließlich bei Arcor angerufen, denen ist die Endnummer 01890789 nicht bekannt, aber auch kein Missbrauch! Die Telekom konnte mir nicht weiterhelfen, sondern verwies mich an die Regulierungsbehörde, hier besonders an die Nummer der Verbraucherschutzzentrale (01805/101000).
Vielleicht mache ich ja die Pferde scheu, aber die Aussicht, ggf. für etwas mehr als 200 Minuten Online bis zu 900 Euro bezahlen zu müssen, macht mich rasend vor Wut. Heise (CT) meldete 2002, dass die 0192-Rufnummer mit bis zu 2,55 Euro pro Minute abgerechnet werden können. Die Rufnummernblöcke 0191, 0192 und 0193 seien nämlich frei tarifierbar, der Anbieter könne somit den Preis für Verbindungen zu Zielen mit dieser Vorwahl beliebig festsetzen! Gleiches meldete der WDR Anfang 2003 auf seiner Internetsite.
Die Regulierungsbehörde hat 2003 festgestellt, dass diese Dialer unzulässig über die Blöcke 0192 bzw. 0193 seien. Und auf den Seiten der Behörde las ich, dass kostenpflichtige Anwählprogramme (Dialer) bei der Regulierungsbehörde registriert werden müssen und ausschließlich in der Gasse (0)9009 betrieben und angeboten werden dürfen.
Jetzt aber kommt der Punkt: ich habe meines Erachtens gar keinen Dialer heruntergeladen. Offenbar wurde einfach irgendwie die Nummer geändert!
Wie dem auch sei. Ich werde nun versuchen herauszufinden, was die Nummer 01920789 kostet und mit der Regulierungsbehörde telefonieren. Hoffen wir, dass nichts Schlimmes passiert ist.
Der Witz dabei: Gestern habe ich die freudige Nachricht über meine Steuerrückzahlung bekommen, und jetzt habe ich Angst, dass das dringend benötigte Geld futsch ist. ich kann weder schlafen noch essen
Hartgendorn - am Mittwoch, 15. Dezember 2004, 08:02 - Rubrik: Der Pan